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Phosphor, Kalium, Kalk und Magnesium

Die Hauptnährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium (Makronährstoffe) spielen in der Pflanzenernährung eine wesentliche Rolle.

Düngebedarfsermittlung

Vor dem Aufbringen von mehr als > 30 kg P2O5/ha und Jahr sind gemäß Düngeverordnung 2017, zuletzt geändert im Jahr 2021, Landwirte verpflichtet, alle 6 Jahre den P-Gehalt im Boden zu ermitteln sowie eine Düngebedarfsermittlung durchzuführen. Für alle Schläge ab 1 ha besteht hierzu eine Bodenuntersuchungspflicht. Es wird empfohlen, die Böden auch auf den Kalium- und Magnesiumgehalt zu untersuchen. Der Düngebedarf ergibt sich aus dem Nährstoffentzug durch Ernte- und Nebenernteprodukte unter Berücksichtigung von Abzügen bzw. Zuschlägen gemäß Nährstoffgehaltsklasse des Bodens.

Die Düngebedarfsermittlung gemäß Düngeverordnung ist u. a. mit dem PC-Programm BESyD möglich.

Hinweise über die aktuelle Versorgung der Pflanzenbestände mit P, K und Mg liefert die Pflanzenanalyse. Damit können auch in Verbindung mit den anderen Nährstoffen (insbesondere Stickstoff) Rückschlüsse zur optimalen Ernährung erfolgen.

Phosphor, Kalium und Magnesium

Diese Nährstoffe verhalten sich im Boden und bei der Düngung ähnlich und werden hinsichtlich Probenahme, Analytik und Düngebedarfsermittlung zusammen betrachtet. Von besonderer Bedeutung für die Umwelt ist der Phosphor, der durch Erosionsereignisse in Oberflächengewässer gelangen kann.

Für eine standort- und bedarfsgerechte Düngung sind daher Bodenuntersuchungen und der zu erwartende Nährstoffentzug zentrale Grundlagen. Weiterführende fachliche Hinweise sowie Berechnungs- und Praxisbeispiele finden sich in der
Fachlich erweiterten Düngebedarfsermittlung für Phosphor, Kalium und Magnesium (Stand 09.01.2026).

Kalkung

Ein geordneter Kalkzustand des Bodens ist ein wichtiger Bestandteil einer hohen Bodenfruchtbarkeit und unentbehrliche Grundlage für eine erfolgreiche Pflanzenproduktion. Unter den Boden- und Klimabedingungen Deutschlands führen neben der Bewirtschaftung natürliche Prozesse zu einer Versauerung der Böden.
Als Maß für den Kalkversorgungszustand dient der pH-Wert des Bodens, bestimmt in der Bodensuspension mit 0,01 mol/l Calciumchloridlösung (pH-CaCl2). Aus dem Ergebnis der pH-Bestimmung folgen Aussagen zu Kalkversorgung und Kalkbedarf des Bodens. Grundlage dieser Beziehungen bildete die Auswertung umfangreicher und langjähriger Feldversuche (Dauerversuche) zur Kalkung unter verschiedenen Standort- und Klimabedingungen in Ostdeutschland.

Die Kalkdüngebedarfsermittlung kann mit dem PC-Programm BESyD erfolgen.

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