Seitenbeginn Zur Hauptnavigation Zum Seiteninhalt

Lupinen (Lupinus spec.)

Bei den derzeit in Thüringen auf knapp über 700 ha (2019-2024) angebauten Lupinen dominieren mittlerweile die Weißen Lupinen (Lupinus albus L.), in der Regel handelt es sich um bitterstoffarme Sorten (Süßlupinen). Daneben werden in geringerem Umfang noch Blaue Süßlupinen (Lupinus angustifolius L.) produziert. Lupinen nehmen etwa 4 % der Hülsenfruchtfläche ein. Die Erträge der Süßlupinen schwanken jahresabhängig stark. Im Mittel der Jahre 2019-2024 lagen sie bei ca. 22,0 dt/ha, bei Jahresdurchschnittserträgen von 28,3 dt/ha im Jahr 2021 bis lediglich 14,6 dt/ha im darauffolgenden Jahr 2022. Während Blaue Süßlupinen leichte Standorte mit pH‑Werten im schwach sauren Bereich bevorzugen, kommen Weiße Lupinen auch für bessere Standorte in Frage und tolerieren höhere pH-Werte.
Lupinen besitzen ebenfalls eine sehr gute Vorfruchtwirkung, da sie einen Teil des aus der Luft gebundenen Stickstoffs hinterlassen, die Bodenstruktur verbessern und mit Hilfe der Proteoidwurzeln gebundenes Phosphat aufschließen, das der Nachfrucht zur Verfügung steht. Zu empfehlen ist der Anbau in Betrieben mit eigener Futterherstellung, da sich Lupinen besonders für die Milchviehfütterung eignen.
Darüber hinaus sind Lupinen für die Humanernährung interessant.

Diese Seite teilen

Weitere Werkzeuge