In Großengottern, Streufdorf (Straufhain), Markersdorf und Dornburg zogen die Gewässerschutzkooperationen Thüringen Bilanz: Bei ihren regionalen Abschlussworkshops tauschten sich Fachleute, Behördenvertreterinnen und Landwirtinnen über aktuelle Erfahrungen und Fortschritte im Erosionsschutz aus. Die Veranstaltungen boten nicht nur Raum für Diskussionen, sondern auch spannende Einblicke in die praxisnahe Arbeit vor Ort.
Britt Pagels (U.A.S. GmbH) präsentierte zentrale Ergebnisse aus dem Projektjahr 2025 – darunter identifizierte Hotspots, umgesetzte Schutzmaßnahmen sowie aktuelle Modellierungen und Planungen. Anschließend zeigte Felix Reinsch (U.A.S. GmbH), wie moderne Drohnentechnik zur Analyse und Bewertung von Erosionsgefahren eingesetzt werden kann. Anhand des Modells Erosion3D erläuterte er, wie sich Risiken quantifizieren und Maßnahmen gezielt planen lassen.
Auch die behördliche Sicht kam zur Sprache: Dr. Marcus Schindewolf (TLLLR) erklärte, worauf bei Erosionsereignissen zu achten ist, und stellte die neue Arbeitshilfe „Erosion“ anhand praktischer Beispiele aus der Region vor.
Die Resonanz der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus – sie zeigten sich überzeugt, dass gute Vernetzung, wissenschaftliche Unterstützung und der enge Austausch zwischen allen Akteuren den Gewässerschutz in Thüringen nachhaltig stärken.
Alle Vorträge stehen online zum Nachlesen bereit.