Mutterkühe sind weniger an den Umgang mit Menschen gewöhnt, weshalb es schnell zu Unfällen kommen kann. Um diese zu vermeiden, können Gefahrensituationen durch Kenntnisse über das arteigene, natürliche Verhalten der Tiere reduziert werden. Die Arbeit wird sicherer, wenn Mensch und Rind sich verstehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter auf dem Betrieb die Grundregeln im Umgang mit den Tieren kennen und konsequent umsetzte.
Welche Grundregeln das sind und wo potenzielle Gefahrenquellen bei der Weidehaltung liegen, bespricht Frau Marion Hofmann von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit den Teilnehmern einer Fortbildungsveranstaltung, die für den 25. April vorbereitet wird. Im weiteren Verlauf des Seminars geht die Fachtierärztin für Rinder Frau Dr. Katja Hruschka von der Thüringer Tierseuchenkasse auf die Besonderheiten beim Kälbermanagement in der Mutterkuhhaltung ein.
Die gemeinsam mit der Landvolkbildung Thüringen e. V. organisierte Veranstaltung findet im Rahmen des vom BMEL geförderten Netzwerks Fokus Tierwohl in Stadtroda statt und ist auf 24 Teilnehmer begrenzt.
Informationen zur Anmeldung und weitere Details sind diesem Artikel angehangen.
