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Diskussion über die Landwirtschaft der Zukunft


Veranstaltung „U.S.-German Forum Future Agriculture: Empfehlungen zum Klima für die nationale Ebene und die transatlantische Zusammenarbeit“

Grafik mit Hinweis auf die deutsch-amerikanische Veranstaltung zur Zukunft der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft spielt eine große Rolle für die Wirtschaft, die Umwelt, und die Gesellschaft. Der Sektor kann wesentlich dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen zu schützen und den Klimawandel abzumildern sowie die Entwicklung ländlicher Regionen und den sozialen und politischen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern. Weltweit stehen Landwirt*innen aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels vor großen Herausforderungen wie extremen Wetterereignissen, Wasserknappheit, geringeren Erträgen, neuen Schädlingen und Bodendegradation. Um die Ernährungssicherheit und die langfristige Nachhaltigkeit des Landwirtschaftssektors zu gewährleisten, muss der Sektor jetzt handeln, um die Klimaresilienz des Ackerbaus zu verbessern. Die Beteiligung der Landwirt*innen an der Entwicklung wirtschaftlich tragfähiger Lösungen für das Klima im Interesse des Wohlergehens der ländlichen Regionen und der Umwelt ist entscheidend. Angesichts ihrer gemeinsamen Werte, ihrer gemeinsamen Interessen und ihrer einflussreichen Landwirtschaftssektoren sind Deutschland und die Vereinigten Staaten natürliche Partner, um in diesen Fragen zusammenzuarbeiten. Die transatlantische Zusammenarbeit ist eine Chance für beide Länder, die Herausforderungen der Anpassung der Landwirtschaft an den raschen Klimawandel zu meistern. Um gemeinsam eine globale Führungsrolle bei der Gestaltung der Zukunft der Landwirtschaft übernehmen zu können, ist ein besseres gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen landwirtschaftlichen Praktiken und Standards erforderlich

Das U.S.-German Forum Future Agriculture, geleitet vom Aspen Institute Deutschland, zusammen mit dem Partner University of Illinois Urbana-Champaign, setzt genau hier an. Im Jahr 2023 brachte das Projekt deutsche und US-amerikanische Landwirt*innen und wichtige landwirtschaftliche Stakeholder aus Forschung und Wirtschaft zu einem persönlichen und virtuellen Austausch zusammen. Im Jahr 2023 veranstaltete das Projekt zehn Online-Workshops und ein fünftägiges persönliches Treffen mit 16 amerikanischen und deutschen Teilnehmenden in Champaign-Urbana, Illinois, vom 27. Juni bis zum 1. Juli. Neben dem Erfahrungsaustausch, dem Besuch von Best Practices vor Ort und dem Aufbau neuer transatlantischer Netzwerke entwickelten die Projektteilnehmende Handlungsempfehlungen und Action Points zu Klima und Landwirtschaft für die nationale und transatlantische Ebenen. Diese Empfehlungen befassen sich mit der Klimaresilienz der Landwirtschaft, der Fähigkeit der Landwirtschaft, den Klimawandel abzumildern und die natürlichen Ressourcen zu schützen, sowie mit der Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und in ländlichen Regionen.

Eine virtuelle Abschlussveranstaltung für die erste Kohorte am 27. September 2023 von 17:00 bis 19:30 Uhr MESZ brachte Teilnehmende aus Deutschland, Europa und den Vereinigten Staaten zusammen, um die im Projekt entwickelten Handlungsempfehlungen mit Vertreter*innen aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Praxis zu diskutieren. 

Die Publikation kann hier abgerufen werden.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Das Aspen Institute Deutschland dankt den Teilnehmenden der Kohorte 2023: AJ Blair (Blair Farm LLC); Nancy B. Brannaman (Paddy Ridge Farm); Chandler Bruns (Precision Planting); Dr. Alyssa Cho (Bayer Carbon Program); Christian Egel (Thuringian State Office for Agriculture and Rural Areas); Dr. Thomas Gäbert (Agrargenossenschaft Trebbin eG); Hans-Heinrich Grünhagen (Grünhagen Farm); Adam Joseph Henkel (Selbstständiger Landwirt); Juliane Horsch (Klim GmbH); Dr. Björn Küstermann (Landgut Krosigk GmbH); Dr. Alex Lindsey (The Ohio State University); Marie Saudhof (Saxony-Anhalt Rural Youth Association e.V.; Nelben Farm); Florian Schiller (Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft e.V.); Donald Schnitker (Schnitker Family Farms); Dr. Carmen Ugarte (University of Illinois at Urbana-Champaign); Erik Unger (Self-employed farmer; Saxon State Office for Environment, Agriculture and Geology).

Das Projekt wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

 

Kontakt

Torsten Weidemann

Pressesprecher
Tel.: +49 361 574041-135
Fax: +49 361 572041-390 ed.negnireuht.rlllt[ta]elletsesserp

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