Teils starke Preiserhöhungen und auftretende Engpässe bei Energie, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sorgen für steigende Kosten und eine schlechte Planbarkeit der Produktion in den Thüringer Landwirtschaftsunternehmen. Oft lassen sich die gestiegenen Kosten oder notwendige Investitionen nicht durch höhere Einnahmen ausgleichen, was insbesondere für kleinere Betriebe eine beträchtliche finanzielle Belastung darstellt. Wie andere Wirtschaftsbereiche bleibt auch die Landwirtschaft vom Fachkräftemangel nicht verschont. Immer schwieriger wird es, gut ausgebildetes Personal für die Agrarbetriebe zu gewinnen.
Parallel wirken politische Ziele, wie z. B. die seitens der EU geplante Halbierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln bis 2030 oder auch das Verbot wichtiger Wirkstoffe zur Bekämpfung von Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern, die erhebliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und das Profil der Landwirtschaft haben werden.
Für Landwirtinnen und Landwirte bleibt es entscheidend, den Überblick über die Regelungen im Fach- und Beihilferecht zu behalten. Einen Beitrag hierzu soll eine Veranstaltung am kommenden Donnerstag auf der Erfurter Messe leisten. Im Rahmen der 32. Pflanzenschutz- und Düngungstagung werden praxistaugliche Lösungen für die anstehenden Herausforderungen gesucht. Diese werden in entsprechenden Formaten präsentiert und diskutiert.
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Termin: |
23.11.2023, 9:00 - 15:00 Uhr |
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Ort: |
Carl-Zeiss-Saal der Messe Erfurt, Gothaer Straße 34, |
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