Hitzetage über 30 Grad sind keine Seltenheit mehr und machen den meisten Kulturarten zu schaffen. Bei Getreide, Raps, Zuckerrüben und Kartoffeln kommt es zu negativen Auswirkungen auf Ertrag und Qualität. Eine Möglichkeit, die Fruchtfolge an den Klimawandel anzupassen, ist der Anbau von wärmeliebenden Ackerkulturen wie Mais, Rispenhirse, Soja und Sonnenblumen.
Diese Kulturen haben ein höheres Temperaturoptimum für das Wachstum und sind hitzetoleranter (35-40 °C). Dies bedeutet jedoch nicht zwingend, dass diese Pflanzen auch Trockenheit besser vertragen.
Stellschrauben, das knapper werdende Wasser auf dem Feld zu halten, sind die Minderung der Verdunstung an der Bodenoberfläche (Evaporation) und die Verbesserung der Bodenstruktur. Hierfür bewirtschaftet Landwirt Markus Kopold seine Ackerflächen pfluglos. Das auf den Flächen verbleibende Mulchmaterial schont die Bodenwasservorräte und fördert das Bodenleben. Die konservierende Bodenbearbeitung bietet viele Vorteile, bedarf aber auch eines angepassten Unkrautmanagements. Die auf dem Naturlandbetrieb angewandten Strategien und Geräte der mechanischen Unkrautregulierung werden vorgestellt. Seit 2018 bewirtschaftet der Landwirtschaftsbetrieb die ca. 400 ha Ackerflächen nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.
Die Organisatoren des Praxiszentrums Ökologischer Landbau (PÖL) freuen sich auf eine rege Teilnahme und einen intensiven Austausch im Rahmen der Feldbegehung. Gemeinsam sollen Wissen und Erfahrungen geteilt und zukünftige Strategien für ökologischen und konventionellen Ackerbau diskutiert werden.
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Termin: |
4. Juli 2023, 9:00 Uhr (ca. 2-3 Stunden) |
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Ort: |
Landwirtschaftsbetrieb Markus Kopold |
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Kontakt & Anmeldung: |
Frau Marie-Luise Sturm, |
