In der Debatte um Klimaschutzmaßnahmen werden mit zunehmender Bedeutung „Humuszertifikate“ einbezogen. Mit Ausstellung dieser Zertifikate, die von Unternehmen oder Privatpersonen erworben werden, soll die Emission von Treibhausgasen in anderen Sektoren durch die Bindung von Kohlendioxid im Boden, in Form der Humusanreicherung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, teilwiese kompensiert werden. Landwirtschaftsbetriebe erhalten deshalb für humusfördernde Maßnahmen im Gegenzug einen finanziellen Ausgleich. In diesem Flyer, erarbeitet vom Verbund der Landesanstalten und Landesämter für Landwirtschaft, wird für Interessierte ein kurzer Überblick über Möglichkeiten und Grenzen dieser Zertifikate aus landwirtschaftlicher Sicht gegeben. Weiterhin werden methodische Herausforderungen erläutert und humusfördernde Maßnahmen angesprochen.
Flyer zu Humuszertifikaten veröffentlicht
Landwirtschaftsflächen als Kohlendioxid-Speicher? Ein Überblick der Möglichkeiten und Grenzen zur CO2-Kompensation durch Humuszertifikate aus landwirtschaftlicher Sicht.
