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Hopfensaison erfolgreich abgeschlossen


An den Pflanzen hängt viel dran, aber der Hopfen wiegt nichts. Überwiegend gute Qualitäten, aber um 300 Tonnen geringere Erntemenge als im Vorjahr.

Hopfendolde

Die Wachstumsbedingungen des Jahres 2020 sind nach zwei Jahren der Hitze und Trockenheit eher wieder als „normal“ zu betrachten. Auch wenn die Niederschlagsmenge nicht ausreichte, um die Grundwasserspiegel zu heben, so regnete es doch regelmäßig und genügend, wenngleich sehr unterschiedlich im Hopfenanbaugebiet „Elbe-Saale“ verteilt. Dennoch fiel die Erntemenge in den 28 Hopfenbetrieben niedriger aus als erwartet. Auf den 1.562 ha ernteten die Landwirte 2.980 t, ca. 300 t weniger als im Rekordjahr 2019. 2020 gilt der Spruch: „An den Pflanzen hängt viel dran, aber der Hopfen wiegt nichts.“

Die in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hergestellten 558 Hopfenpartien wurden am TLLLR nach DIN EN ISO/IEC 17025 qualitativ beurteilt und zertifiziert. Im Ergebnis dieser akkreditierten Hopfenanalytik erfüllten alle Partien die für die europäischen Länder geltenden Mindestanforderungen für unaufbereiteten Hopfen nach VO (EG) 1850/2006. Die äußere Beschaffenheit der Hopfenpartien hinsichtlich Krankheits- und Schädlingsbefall war bis auf wenige Ausnahmen von guter Qualität. Bei den alphasäurenreichen Bittersorten hatten einige Betriebe Probleme mit Echtem Mehltau und Blattlausbefall. Die anderen Pilzkrankheiten Peronospora und Botrytis sowie die Gemeine Spinnmilbe traten nicht auf.

Kontakt

Torsten Weidemann

Pressesprecher
Tel.: +49 361 574041-135
Fax: +49 361 572041-390 ed.negnireuht.rlllt[ta]elletsesserp

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