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Von den fruchtbaren Böden Thüringens direkt auf den Teller


Mit Beginn der Ernte bietet Thüringen bis zum 24. Juni frischen Spargel, der durch nachhaltigen Anbau und beste Qualität überzeugt.

Der Freistaat ist bekannt für seine idyllischen Landschaften, seine kulinarischen Spezialitäten und seine landwirtschaftlichen Traditionen. Eine dieser Traditionen ist der Anbau von Spargel, einem der beliebtesten Saisongemüse in Deutschland. Auch wenn Thüringen nicht zu den größten Anbaugebieten des Landes gehört, der Freistaat hat stabil einen Anteil von 1 % an deutschen Spargelertragsflächen, gibt es hier dennoch 17 landwirtschaftliche Betriebe, die sich mit Leidenschaft dem Anbau dieses edlen Gemüses auf 306 Hektar widmen.

Spargel wird in verschiedenen Regionen Thüringens angebaut. Besonders bekannt ist der Anbau im Unstrut-Hainich-Kreis auf fruchtbaren Lössböden, die aufgrund ihrer Struktur und des Mineralgehaltes die besonders hohe Qualität des Thüringer Spargels und ein außerordentlich intensives Aroma ermöglichen. Aber auch in Regionen wie dem Altenburger Land oder im Weimarer Land gibt es Spargelerzeugung, oft in Verbindung mit anderen Sonderkulturen. Das Stangengemüse benötigt lockeren Boden, um optimal wachsen zu können. Thüringen bietet in einigen Gebieten diese Voraussetzungen. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Klima: Spargel bevorzugt milde Temperaturen und ausreichend Niederschlag. Durch moderne Anbaumethoden wie Folientunnel kann die Saison zudem früher beginnen und dadurch länger andauern. Neben Bleichspargel wird auch Grünspargel angebaut. Das Gemüse gehört zu den Dauerkulturen und wird 6 bis 8 Jahre genutzt.
Immer mehr Landwirte setzen auf nachhaltige Anbaumethoden. Der Einsatz von biologischem Dünger, wassersparenden Bewässerungssystemen und umweltfreundlichen Schutzmaßnahmen gegen Schädlinge gewinnt an Bedeutung. Zudem legen viele Betriebe Wert auf regionale Direktvermarktung, sodass Verbraucher frischen Spargel direkt vom Erzeuger kaufen können.

Der Spargelanbau spielt für die regionale Wirtschaft eine wichtige Rolle. Er bietet nicht nur Landwirten eine Einkommensquelle, sondern schafft auch Arbeitsplätze in der Erntezeit, da Spargel händisch gestochen werden muss. Auch Gastronomie und Tourismus profitieren von der Spargelsaison, da viele Restaurants spezielle Spargelgerichte anbieten und Besucher gezielt Spargelbauern besuchen.

Der Spargelanbau in Thüringen ist ein Beispiel dafür, wie traditionelle Landwirtschaft mit modernen Techniken kombiniert werden kann. Trotz der kleineren Anbauflächen im Vergleich zu anderen Bundesländern genießt thüringischer Spargel aufgrund seiner Qualität und Frische einen guten Ruf.
Wer in der Saison das Gemüse frisch genießen möchte, sollte also einen der regionalen Erzeuger besuchen oder die weißen Stangen aus Thüringen auf einem der zahlreichen Wochenmärkte kaufen.

 

Kontakt

Torsten Weidemann

Pressesprecher
Tel.: +49 361 574041-135
Fax: +49 361 572041-390 ed.negnireuht.rlllt[ta]elletsesserp

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