Wenige Bereiche der landwirtschaftlichen Erzeugung stellen solche Herausforderungen an die Bauern wie der sachgerechte Pflanzenschutz. Neben der reinen Kenntnis, welcher Wirkstoff welchen Schäden vorzubeugen hilft, bedarf es umfangreicher Kenntnisse hinsichtlich rechtlicher Reglungen, Zulassungssituation und den Einsatzbedingungen des jeweiligen Pflanzenschutzmittels.
Neben der regelmäßigen Teilnahme an Sachkundelehrgängen, die auch vom Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum organisiert werden, helfen das Internetangebot und die Newsletter des TLLLR den Landwirten bei der fach- und termingerechten Anwendung der schützenden Mittel. Ziel ist die Unterstützung der Landwirtschaft bei der Sicherung der Erntemengen und der Produktqualität ohne schädliche Auswirkungen auf andere Lebewesen als auf die Schädlinge selbst, denen eine notwendige Bekämpfung gilt. Auch immer mehr Empfehlungen zu den nicht chemischen Methoden des Pflanzenschutzes finden Raum in den Hinweisen.
Das Angebot des Landesamtes wird jetzt analog um die druckfrische Publikation „Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland 2021“ erweitert.
Die gerade veröffentlichte Broschüre selbst ist ein Produkt bundesländerübergreifender Zusammenarbeit. Neben Thüringen, dass hier die Federführung innehat, beteiligen sich die Pflanzenschutzdienste in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin jährlich an der Erstellung der gut 300 Seiten starken Informationsschrift.
Der Versand von etwa 800 Broschüren an etwa Thüringer Landwirte hat heute begonnen. Wer sich sein Exemplar noch nicht gesichert hat, kann dies noch nachholen, solange der Vorrat reicht.
Das Bestellformular ist hier und im Thüringer Angebot auf www.isip.de erhältlich, wo die Publikation und spätere Ergänzungen auch digital für die Abonnenten bereit stehen.